Bei mir haben Linux und Windows beide ein Zuhause gefunden. Auch wenn jetzt die Anhänger beider Systeme entsetzt sein werden, ich benutze beide Systeme und habe bei Linux wie Windows Schwachpunkte und Stärken finden können. Ich will auf keins der beiden verzichten, denn die Beschränkung auf ein System würde mich einschränken in meinen Möglichkeiten.

Was ich mit Computern zu Hause mache ?
1. Spielen
2. Basteln
3. Arbeiten
4. Linux

zu 1. : Seit seligen C64 / Atari 2600 Zeiten spiele ich am Computer ( merke : Computer = = PC ist eine unzulässige Verallgemeinerung ) das habe ich dann konsequenterweise auf dem PC seit 1993 fortgesetzt. Angefangen mit DOS 5.0 und Windows 3.1 und konsequenterweise alle MS Systeme bis Windows XP MCE auf meinen PCs eingesetzt. Mehr zum Spielen unter "Spiele" auf dieser Seite. Da gibst dann auch Spielekonsolen.

zu 2. : Spielen am PC heisst aufrüsten. Also Kiste aufschrauben, alles auswerfen was langsam macht und neuen Kram rein. Kostet viel Geld, macht aber Spass. Wenn man darin richtig gut ist und weiss, welche Seite vom Lötkolben heiss wird,kann man damit auch Geld verdienen. Siehe Rubrik "Arbeit".

zu 3. : Arbeiten heisst zum Beispiel ne Webseite programmieren oder sich selbst was neues beibringen wie C/C++, Java oder in Apache einarbeiten. Darum habe ich auch nicht nur einen Computer ( nicht vergessen PC != Computer ) sondern immer mehrere. Aber auch Video-/Bildbearbeitung, Netzwerk, Datenbanken und so gehört dazu. Das Arbeiten zu Hause ist natürlich nicht das selbe wie im Beruf, aber beides ergänzt sich gut.

zu 4. : Linux als eigene Aufgabe ? Aber ja, das Einarbeiten in DOS/Windows hat auch nicht von heute auf morgen geklappt. Bis ich da alles konnte hat es mich Jahre intensiver Arbeit gekostet. Bücher lesen, am Rechner ausprobieren, Infos im Web zusammensuchen usw ... Ist mit Linux nicht anders. Ich habe nicht erwartet, das ich von einer Woche auf die andere Linux beherrsche. Aber seit den ersten Versuchen mit Suse 6.irgendwas bis Suse 10.3 und Debian 5.0 / Ubuntu 12.04 hat sich viel getan. Aktuell ist Linux Mint XFCE mein Favorit. Meine Hardware und Software muss jetzt für beide Systeme taugen. Nicht nur das billigste kaufen, sondern der Hersteller soll mir meine Freiheit lassen, den Computer so zu nutzen wie ich mir das vorstelle. Manche Firmen haben das verstanden, andere noch nicht. Rückblickend muss ich sagen, mich in Windows UND Linux einzuarbeiten verschafft mir einen Vorteil.

Und wenn es jemanden interessiert, hier meine Ausstattung :


die aktuellen PCs in der Seitenansicht

Um bei Spielen alle Komponenten optimal zu kühlen ist hier die GPU wassergekühlt und die CPU hat einen großen Heatpipe Kühler. Hier liegt der Fokus auf die CPU mit einer minimalistischen Wasserkühlung. Die GPU bleibt nur mit hochgedrehtem Lüfter in gesunden (unter 70Grad C) Bereichen. Es geht auch anders. Mit sparsamen Komponenten kann man auch mit geringem Aufwand ein leises und kühles System bauen.


meine Rechner (Stand 08.06.2022)
Name AMD-RGB TUX-CAD HAL-9000
CPU AMD Ryzen 3900X AMD Ryzen 5900X AMD Ryzen 2600
RAM 32 GB DDR4 32 GB DDR4 16 GB DDR4
Mainboard Gigabyte B450 Aorus Pro Gigabyte B450 Aorus Pro Asus Prime 320M-A
VGA AMD RX 5700 XT NVidia Geforce 1080 TI NVidia Geforce 620 GT
LAN onboard 1 GBit onboard 1 GBit onboard 1 GBit
Sound onboard onboard onboard
ODD USB Adapter USB Adapter USB Adapter
SSD 2x 1 TB NVME SSD Samsung 1 TB SATA SSD Crucial 512 GB SATA SSD Crucial
2TB SATA HDD Seagate
OS Windows 10 Pro x64 Linux Mint 20.3 XFCE Linux Mint 20.3 XFCE
Funktion Arbeiten / Spielen /
Multimedia
Arbeiten / Spielen /
Multimedia
Fileserver
allgemeines Zubehör Vodafone Kabelanschluss 500MBit
Samsung Syncmaster 2443
Viewsonic VX3211-4k
Samsung ML-1660 Laserdrucker
Canon Canoscan Lide 200
Canon Canoscan Lide 20

meine Rechner (Stand 27.09.2012)
Name quad-block server-quad Bungard-CNC
CPU Q9650 3,0 GHz Core2Duo 2,2 GHz Pentium III 500 MHz
RAM 8 GB DDR2 4 GB DDR2 512 MB SDRAM
Mainboard Intel DQ35JO Asus Notebook Asus P2B-S
VGA onboard Q35
NVidia GTX 670
onboard Geforce 9650M GT Geforce 6200 AGP
LAN onboard 1 GBit Intel onboard 1 GBit Realtek/
WLAN N Intel
3Com 100 MBit
Sound onboard onboard SoundBlaster Live!
ODD LG 16x DVD Brenner Samsung 8x DVD Brenner Plextor PX-716A 16x DVD Brenner
HDD 128 GB SSD Crucial M4 128 GB SSD Crucial M4
1TB Seagate 2,5" SATA
20 GB Maxtor
OS Windows 7 Ultimate x64 Ubuntu 12.04 x64 LTS Windows XP SP3
Funktion Arbeiten / Spielen /
Multimedia
MediaCenter /
Server
Steuerung der Bungard CCD/ATC
allgemeines Zubehör Samsung SyncMaster T240
Samsung Syncmaster 2443
Samsung ML-1660 Laserdrucker
Canon iP3600
Canon Lide 20
Netgear GS108 8-Port GBit Switch
Zyxel GS-108A 8-Port GBit Switch
Casio QV-5700 Digitalkamera
Praktica DVC 14.1 CamCorder
Sony F235R Verstärker mit ELAC Boxen für die Multimedia Beschallung.


PC Kühlung war mal anders

Ein wenig Luftbewegung hat früher schon für die Kühlung von CPU und GPU gereicht.


Wasserkühlung selbst gebaut

Ein Abit VP6 Dual Pentium 3 CPU MoBo mit einer Geforce 2 Pro an der ersten selbstgebauten Wasserkühlung. Alles aus dem Kleintierbedarf, KFZ- und Baumarkt besorgt und zusammengebaut. Die Alukühlkörper sind aus einem Alublock gesägt und gebohrt. Die Wasserkanäle sind sehr groß und haben eine sehr hohe Durchflussgeschwindigkeit. Es war aber jahrelang 100% dicht dank der Schrauben und Metallkleber und hat alle 3 ICs optimal gekühlt. Dank Dual CPU konnte ich Spielen und transkodieren gleichzeitig ohne Performancenachteil.


Wasserkühlung bevor es cool war

Ein Slot Pentium III MoBo mit CPU an der ersten Wasserkühlung. Die verfügbaren Kits waren im Jahr 2000 noch sehr einfach und wenig leistungsstark. Der Radiator ist von einem Audi 80 Wärmetauscher für die Innenheizung. Die CPU musste damals aber nonstop Videos transcodieren und gut gekühlt und übertaktet ging das leiser und schneller.


Mein erster PC

Angefangen hat es 1992 mit einem intel 486DX-33 (noch ohne Lüfter oder Kühlkörper ab Werk), 4MB RAM, 130MB HDD, 1MB ET4000 VGA und Soundblaster 16 + Roland SCB-55 Wavetable Midi Karte. Original davon ist nur noch das AT-Tower Gehäuse mit nachträglich eingebauten 80mm Doppellüfter in der Frontblende. Die steigende Abwärme von CPU und Grafik brauchten mehr Luft zur Kühlung. Auf dem Bild ist die letzte Ausbaustufe zu sehen mit ASUS P/I-P55T2P4 Mainboard und AMD K6-2 450 MHz CPU und einer Matrox Mystique mit Rainbow Runner Modul. Natürlich gab es noch eine 3DFX Voodoo Karte für die Spiele. Erst eine 3Dfx Voodoo 1 und später dann ein Voodoo 2 SLI System. NVidia hat der Sache dann ein Ende bereitet. Nie wieder war 3D Gaming so toll als mit 3Dfx.